Warum spricht die Mediokratie so gerne von "Europa-Feinden"?

Immer öfter werden die EU-Skeptiker in Berichten der Mediokratie (Mainstream-Medien) als "Feinde Europas" bezeichnet. Dabei ist 'EU' und 'Europa' doch gar nicht das gleiche - das eine ist eine in Brüssel zentralisierte Organisation und das andere ein Kontinent mit vielen Völkern. Rechte Parteien, welche zurück zur Subsidiarität (also nationalstaatliche Souveränität) möchten, werden als diejenigen bezeichnet, welche eine Gefahr für die europäische Gemeinschaft wären. Hat sich aber nicht vielmehr gezeigt, dass die Gefahr für die Europäische Union von den linken Zentralisten wie Martin Schulz ausgeht, welche die EU immer mehr in Richtung europäischen Superstaat drängen? Ist es nicht genau diese Wegnahme von nationalstaatlicher Souveränität, welche die Wähler immer mehr gegen die EU aufbringt? Eindeutig wird hier erneut von der Mediokratie Ursache und Effekt durcheinander gebracht, denn der Aufstieg der rechten Parteien ist lediglich die Folge der EU-Skepsis und nicht die Ursache. Die wahre Gefahr für die EU sind nicht die Rechten, welche die nationalstaatliche Souveränität behalten wollen, sondern die Linken welche einen Europäischen Superstaat erzwingen möchten und die ökonomische Idiotie, welche sich Euro nennt um jeden Preis am Leben erhalten wollen.

Die Globalisierung

Die Globalisierung fördert die ungleiche Reichtumsverteilung zusätzlich, unter Globalisierung versteht man aus marktwirtschaftlicher Perspektive den globalen, bzw internationalen Austausch von Waren. Hierbei stehen die globalisierten Nationen mit ihrer Produktivität im Wettbewerb zueinander. Dies ermöglicht es Nationen Waren zu importieren, die sie selber nicht herstellen können und andersrum Waren zu exportieren die andere nicht herstellen können. Oftmals endet hier schon das Wissen über die Globalisierung und die negativen Aspekte werden kaum bis gar nicht durchleuchtet. Die Globalisierung ist nicht nur vorteilhaft, wie es die Konzerne und Konzernmedien sowie die für sie arbeitenden linksliberalen Politiker gerne versuchen darzustellen.
 

Wie kann die Mediokratie negiert werden?

Die Presse wird niemals wahrheitsgemäß berichten, denn eine 'Wahrheit' liegt in der Subjektivität des Individuums. Was ist also nötig für eine konstruktive anstelle einer destruktiven Presselandschaft? Die Informationsmonopolisierung durch die so genannten 'Mainstream-Medien' muss gestoppt werden, damit alle Journalisten mit gleichen Chancen ihre 'subjektive Wahrheit' vermitteln können, ohne dass die Kapitalstärke einer Presseagentur ihre Macht auf Meinungsverbreitung erhöht. Ein Journalist mit hohem Kapital darf nicht einflussreicher sein als ein Journalist mit niedrigem Kapital. Hierbei hilft einzig eine radikale Maßnahme um dem Informationsmonopol der Establishment-Medien entgegenzuwirken. Die TV und Radio Nachrichten müssen abgeschafft werden und eine Umverlagerung des Mainstream-Journalismus auf das Internet erfolgen. Dies verhindert eine Medien-Monopolstellung durch die Reichtumselite welche die Mainstream-Medien finanziert und fördert somit nicht nur die Chancengleichheit in der Presse sondern vergrößert auch die Medienlandschaft, weil hierdurch freien unabhängigen Journalisten mehr Zuwachs beschert wird. Letztlich wird diese erhöhte Pressevielfalt einer einseitigen Berichterstattung vorbeugen und zusätzlich sind die Nachrichtenseiten dann aufgrund des stärkeren Wettbewerbs unter einem erhöhten Qualitätsdruck in ihrer Berichterstattung.

Warum versucht der scheinbare Schurkenstaat Nordkorea Atomraketen zu besitzen?

Nun ist das Thema Nordkorea - wie bei allen NATO Themen - keines, bei dem man die etablierten Medien befragen kann, da diese einseitig berichten. Es sollte jedem offensichtlich sein, dass diese sich kurz halten und Nordkoreas Raketentests einfach nur als eine Bedrohung für die Welt darstellen und die Hintergründe ignorieren. Doch was sind die wirklichen Hintergründe?

Warum fühlt sich Nordkorea so vom US Imperium bedroht und möchte darum atomraketen-fähig werden? Nordkorea musste im Koreakrieg die vielleicht größten Bombenangriffe in der Geschichte erleiden. Das Land wurde dem Erdboden gleich gemacht, und als die Ziele ausgingen, wurden die Staudämme angegriffen - was durchaus als Kriegsverbrechen zu klassifizieren ist. Die damit verbundene Flut, hat Häuser und Reisernten in Masse zerstört. Es sollte also nicht verwundern, wenn Nordkorea sich heute durch atomwaffenfähige B52 Bomber welche an ihrer Grenze patrouillieren bedroht fühlt.

Ein Blick in die nahe Vergangenheit ist hierbei auch interessant. Im Jahr 1994 hat Präsident Bill Clinton das 'Framework Agreement' mit Nordkorea getroffen; Inhalt war die Vereinbarung dass Nordkorea seine Bestrebungen eine Atombombe zu bauen stoppen sollte und das US Imperium dafür keine Militärübungen mit Südkorea durchführen würde - von denen Nordkorea sich bis heute noch stark bedroht fühlt. Das hatte bis in die 2000er funktioniert, denn Nordkorea hat das Atomwaffenprogramm nicht fortgesetzt. Jedoch als George W. Bush Präsident wurde, hat dieser mit Sanktionen gegen Nordkorea begonnen und als Teil der 'Achse des Bösen' dargestellt - daraufhin hat Nordkorea sein Atomwaffenprogramm wieder fortgesetzt. Eine erneute Friedensvorschlag gab es 2005 von Seiten Nordkoreas, in dem Nordkorea sich einverstanden erklärte das Atomwaffenprogramm still zu legen, wenn ein Nichtangriffspakt zwischen Nordkorea und dem US Imperium unterschrieben wird und die Drohungen sowie die harten Sanktionen durch das US Imperium beendet werden.

Die syrische Armee wurde durch das US Imperium erheblich geschwächt

Nach Angaben des US Imperiums hat dieses bei dem Raketenangriff auf die syrische Luftwaffenbasis ca. 20% aller Flugzeuge der gesamten syrischen Luftwaffe zerstört. Zusätzlich seien Tankanlagen zerstört worden, was es der syrischen Luftwaffe nicht mehr möglich macht auf dem Stützpunkt Flugzeuge zu betanken. Die syrische Armee wurde durch diesen scheinbaren "Warnschuss" (Wie Ursula Von der Leyen es bei Anne Will bezeichnet hat) erheblich geschwächt und ist nun nicht mehr in der Lage dazu die in der Nähe von Homs befindlichen christlichen Dörfer vor dem IS zu schützen. Gleichzeitig befindet sich der IS aktuell in einer Offensive. Assad, welcher kurz vor einem finalen Sieg stand könnte durch den Giftgasangriff auf Zivilisten erheblich in seinem Fortschritt zurückgeworfen worden sein. Dies lässt immer stärker vermuten, dass es nicht Assad sondern seine Gegner waren, welche für den Giftgasangriff verantwortlich sind.

Die zunehmende Zentralisierung von Arbeitsplätzen muss gestoppt werden

Immer mehr Lohnarbeiter welche in Kleinstädten und auf dem Land leben sind gezwungen um einen Arbeitsplatz zu bekommen die tägliche Reise in die nächste Großstadt auf sich zu nehmen. Über 60% der Arbeitnehmer müssen pendeln. Dies überlastet die Infrastruktur, die Freizeit der Arbeiter reduziert sich, die Mobilitätskosten erhöhen sich und die Mietpreise in den Großstädten steigen rasant an. Dies alles ist die Folge der zunehmenden Zentralisierung von Arbeitsplätzen in den Großstädten, begründet durch die Zunahme an Großkonzernen und der Reduzierung von mittelständischen Kleinbetrieben. Weniger Großkonzerne, welche sich steht's in der Großstadt ansiedeln und mehr Kleinbetriebe wie es früher einmal war ist notwendig. Die Massenproduktion wird dadurch zwar erschwert und die Preise erhöhen sich etwas, aber dafür sind lokale Betriebe wesentlich persönlicher als Konzerne und handeln meist auch mehr im Interesse des Konsumenten. Geplante Obsoleszenz beispielsweise ist in einem Konzern ein vielfaches wahrscheinlicher als in einem kleinen regionalen Betrieb.

Die Plutonomie - der Kapitalismus im Endstadium

Während der Begriff Plutokratie eine politische Bedeutung hat, hat der Begriff Plutonomie eine wirtschaftliche Bedeutung. Eine Plutonomie ist eine Gesellschaft von erheblicher Ungleichheit in der Reichtumsverteilung. In einer Plutonomie spielt der Großteil der Haushalte keine wirtschaftlich nennenswerte Rolle mehr, weil deren Anteil am Gesamtkapital verschwindet gering ist im Vergleich zur Finanzelite. Die größte Plutonomie existiert in den USA, jedoch ist die Plutonomie der BRD kaum geringer.

USA
In 2007 haben die Geschäftsführer der 365 größten US Firmen mehr als das das fünfhundertfache des normalen Arbeiters erhalten. In vielen dieser Firmen erhält der Geschäftsführer mehr Geld am Tag, als der durchschnittliche Angestellte im Jahr. Die Wall-Mart Familie, die Waltons hatten 2009 einen gemeinsamen Reichtum in Höhe von $90 Milliarden. Der gesamte Reichtum der unteren 40% der Menschen in USA ist $95 Milliarden. In 2015 konnten die Waltons ihren Reichtum auf $148 Milliarden erhöhen. Die bestbezahltesten Berufe auf der Welt befinden sich im Geldhandel und Investition. Berufe, welche keinerlei gesellschaftlichen Wert haben, da sie nichts produzieren, sondern nur Geld hin und her schieben. In 2005 war das Gehalt der Top 26 Hedgefondsmanager (aka Casino Glücksspieler) $363 Millionen durchschnittlich pro Person, während der duchschnittliche Arzt $150 Tausend verdiente und Forscher zur Bekämpfung von Krankheiten im Schnitt $68 Tausend. Heute ist die Erwerbsungleichheit noch wesentlich schlimmer geworden und die Situation ist nicht nur in den USA so, sondern ebenfalls in Europa. Dies führt zu einer Verarmung der Mittel- und Unterschicht, während sich immer mehr Geld bei den oberen 20% ansammelt. Die top CEO's im Finanzsektor erhalten innerhalb von 3 Stunden den Jahreserwerb eines durchschnittlichen Arbeiters.

Die kommende Armutswanderung aus Afrika wird die größte Bedrohung der Neuzeit

Die kommenden Jahrzehnte werden für Europa die herausfordernsten die es vermutlich je gegeben hat, denn es gilt den brennenden Krisenherd Afrika zu löschen oder einer Katastrophe epochalen Ausmaßes entgegen zu blicken.

"Die Süd-Sahara in Afrika hat heute bereits immense Probleme. [...] Süd-Sahara ist kein Ort von dem 1 oder 2 Millionen Flüchtlinge entstehen, sondern von dort werden 5 oder 10 Millionen, vielleicht sogar mehr Flüchtlinge kommen und ihr Ziel sind nicht andere Länder in Afrika, sondern Europa. Wenn also Europa denkt, sie haben bereits heute eine Flüchtlingskrise, wartet darauf was in 20 bis 30 Jahren geschehen wird." - Brigadier General Stephen A. Cheney (9.Feb.2017 on The Chicago Council on Global Affairs).

Albrecht Glaser (AFD) hat in einem Vortrag am 26.03.17 in Homburg von 350 Millionen heute bereits auswanderungsbereiter Afrikaner berichtet und kalkuliert durch die dortige Bevölkerungsexplosion und die mangelnde Fähigkeit diese zu ernähren mit fast einer Milliarde im Jahr 2050.

Vom Vietnamesen kann der Deutsche viel lernen

Bereits schon nach einer zweiwöchigen Reise durch Vietnam kann man viel vom vietnamesischen Volk lernen, was so manchen Deutschen durch den angelsächsischen Kapitalismus und der damit verbundenen Ellenbogen-Gesellschaft verloren ging. Schon am ersten Abend, wenn man die großen Gruppen draußen gemeinsam und fröhlich unterhaltend zuabend essen sieht, weiß man dass dies ein Volk ist in dem das Gemeinschaftsgefühl einen hohen Stellenwert hat. Man findet in der Mentalität der Vietnamesen keinen Schwermut, obwohl die scheinbare Armut sehr groß ist. Die Menschen wirken glücklich, ausgeglichen, zufrieden und entspannt. Besonders die Familie hat dort einen sehr hohen Stellenwert und bereits die Kinder arbeiten fleißig und fröhlich gemeinsam mit den Großeltern im kleinen Familiengeschäft zusammen. Die angesprochene Armut ist nur scheinbar so, denn aufgrund der Genügsamkeit der Vietnamesen erscheinen diese wesentlich reicher als die reichsten Deutschen, welche das Heil im Materialismus und Massenkonsum suchen. Die Menschen wirken wie eine fest zusammengeschweißte Gemeinschaft, deren inniger Zusammenhalt einen verstehen lässt, wie sie den Krieg gegen die so viel größere USA gewinnen konnten - was die kapitalistische Umerziehung dort glücklicherweise verhindert hat.

Giralgeld ist kein Geld sondern Schuldverschreibungen

Wenn man es genau nimmt schöpfen Banken kein Geld, weil Giralgeld kein Geld ist sondern Schuldverschreibungen. Geld kann vieles sein, Münzen, Scheine, Muscheln, Rohstoffe, sogar Kühe, aber eines kann kein Geld sein und dürfte auch niemals so bezeichnet werden: Schuldverschreibungen. Trotzdem wird mit digitalen Schuldzetteln weltweit Handel getrieben und diese als Geld bezeichnet. Und mit der zunehmenden Verschuldung der Staaten auch noch die Menge der Schuldverschreibungen (Giralgeld) erhöht, obwohl diese bei Rückzahlung wieder erlöschen würden. Durch die Mengenerhöhung durch zusätzliche Staatsverschuldung entsteht neben der Zinskosten für den Steuerzahler eine Entwertung für den Sparer welche von den Staaten forciert wird um ihre Schuld zu reduzieren.

Soziale Folgen von endlosem Wirtschaftswachstum

Wir kennen ja diese "alternativlose" Politik von SPD/CDU seit Gründung der BRD, welche auf endloses Wirtschaftswachstum abziehlt. Das bedeutet eine Produktivitätssteigerung - also mehr Produktion und Konsum - jährlich erhöht zum Vorjahr. Überschreitet die Steigerung im Wachstum einen bestimmten Wert nicht, spricht man sogar von Krisengefahr für die Deutsche Wirtschaft, obwohl trotzdem mehr produziert und konsumiert wurde als im Vorjahr. In Deutschland stieg die Produktivität je Erwerbstätigenstunde zwischen 1991 und 2011 aufgrund von technologischen Errungenschaften in Automatisierung und Digitalisierung um 35%. Das durchschnittliche Wirtschaftswachstum seit '92 war ca 2%. Nur 3% Wirtschaftswachstum führen bereits zu einer Verdoppelung von Produktion und Konsum alle 25 Jahre. Das zinsbasierte Schuldgeld-System, welches endloses Wirtschaftswachstum benötigt um nicht zusammen zu brechen ist verantwortlich für Ressourcenverschwendung, Ökologische Zerstörung, Überarbeitung der Lohnarbeiter, Zerstörung der Familie und vielem mehr. Hinzu kommt zudem noch, dass nur ein winziger Bruchteil des Ertrages bei den Lohnarbeiter ankommt und der Großteil bei den Großkapitalisten landet.  

Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten?

Es gibt den Wähler der sich im Internet informiert und den der sich im TV informiert. Beide wählen extrem unterschiedlich; das liegt an der Macht der TV Medien. Diese verlieren aber zunehmend an Zuspruch und die Informationsgewinnung verlagert sich mehr und mehr auf das Internet. Darum ist für einen jeden der aktuell unzufrieden mit den Umfrageergebnissen ist Geduld notwendig. Das letzte was ich empfehlen würde ist es nicht wählen zu gehen. Manch einer empfiehlt das weil er glaubt, dass das Wahlsystem an sich nicht funktioniere und es darum boykottiert werden sollte. Diesem ist nicht klar dass die Mediokratie zwar tatsächlich momentan die Wahlen bestimmt, selbige aber zunehmend an Macht verliert und ein neues Volksbewusstsein erwacht, welches Grund für Optimismus liefert.

Gottfried Feder (1919) Punkte zur Negierung des Zinssystems

  • §1. Die Staatsanleihen, sowie alle übrigen Schuldtitel des deutschen Staates, sowie alle übrigen Schuldtitel der deutschen Bundesstaaten, ferner die Schuldverschreibungen aller Selbstverwaltungskörper werden unter Aufhebung der Zinspflicht zu gesetzlichen Zahlungsmitteln - zum Nominalbetrag erklärt. 
  • §2. Bei allen übrigen festverzinslichen Papieren, Pfandbriefen, Industrieobligationen, Hypotheken etc, tritt an Stelle der Zinspflicht, die Rückzahlungspflicht; nach 20 oder 25 Jahren ist somit je nach der Höhe der Verzinsung das geliehene Kapital zurückbezahlt und die Schuld erloschen. 
  • §3. Alle Immobiliarschulden, Hypotheken etc. werden nach den im Grundbuch eingetragenen Lasten wie bisher ratenweise zurückbezahlt. Das auf diese Weise entschuldete Vermögen an Haus und Bodenbesitz wird anteilweise Eigentum des Staates oder des Selbstverwaltungskörpers. Auf diese Weise kommt der Staat in die Lage, die Mietpreise zu bestimmen und abzusenken. 

Das Vollgeld im Mittelalter

Eine Form des fließenden Geldes gab es bereits in der Zeit von 1150 bis 1450. Zu dieser Zeit wurden in Deutschland Münzen mit Jahreszahl geprägt und am Ende des Jahres wurden diese ungültig. Für 100 alte Münzen erhielt das Volk dann durch Umtausch 80 neue - das war die einzige Steuer des Fürstentums. Dadurch wurde der Umlauf des Geldes verstärkt, weil niemand den Fürsten etwas schenken wollte. Zu dieser Zeit wurden alle schönen mittelalterlichen Städte gegründet wie Bruchsal, Rastatt, Freiburg, Xanten, Görlitz, Tübingen, Regensburg, Bamberg und Straßburg sowie Dome gebaut wie Kölner Dom, Straßburger Dom, Freiburger Dom, Worms und Mainz. Zu dieser Zeit wurden nur 4 Tage in der Woche bzw. 30 Stunden gearbeitet, obwohl noch keine technische Maschinen auch nur ansatzweise auf dem heutigen Level existierten und trotzdem berichten Bücher auch nach heutigen Maßstäben von einer Zeit des Genusses und Wohlstands. Insgesamt wird aus dieser Zeit nur selten berichtet, weil in diesen 300 Jahren in den Regionen des fließenden Geldes keine nennenswerten Kriege existierten über die man berichten konnte. Erst nachdem das fließende Geld abgeschafft wurde begann die düstere Zeit des wirtschaftlichen Zusammenbruchs, des so genannten Mitteltalters mit Hexenverbrennungen, Ketzermorden, 30 jährigem Krieg, Pest etc.

Warum gibt es den Zins?

Im aktuell bestehenden System dient der Zins als Umlaufsicherung, da das Kapital aufgrund von Zinsrenditen den Banken zu Verfügung gestellt wird, welches diese zur Geldvermehrung an die Kreditnehmer übertragen, was das Geld wieder in den Wirtschaftskreislauf bringt. Das Zinssystem soll verhindern, dass die Sparer das Geld sprichwörtlich unter ihrem Kopfkissen horten. Wirtschaftsprobleme und Instabilität entstehen durch eine Unterbrechung des Geldflusses. Eine Wirtschaftskrise bzw. ein Wirtschaftsaufschwung hat kausale Ursachen und sind die Folge von Phasen des spekulativen Horten sowie Phasen des schlagartigen Überflutungen des Geldkreislaufs durch Investitionen. Im Zinssystem versucht die Zentralbank dem durch Anpassung des Leitzins entgegen zu wirken, ist dabei allerdings nur zweifelhaft erfolgreich und gebunden an die Tatsache dass eine Leitzinserhöhung die Staatsverschuldungszinsen mit erhöht. Es gilt also ein zinsfreies Finanzsystem zu schaffen, in dem kein automatischer Umverteilungsmechanismus existiert und die Anfälligkeit für wirtschaftliche Instabilität durch einen kontinuierlichen sowie gleichmäßigen Geldfluss vermieden wird. 

Die Konsumgesellschaft

Weniger ist mehr, denn wer wenig braucht hat alles. Dies war einmal ein Gedanke der heute nur noch wenigen im Sinn ist. Wir leben heute in einer Zeit der materialistischen Konsumgesellschaft. Doch wie ist diese entstanden? Der Beginn geht zurück in die Zeit der Industrialisierung, als technische Errungenschaften in der Maschinentechnologie die produktiven Möglichkeiten enorm erhöht haben. Dabei wurde festgestellt, dass die Überproduktion den Bedarf pro Haushalt weit überstieg. Die früheren Haushalte waren verglichen mit heute eher bescheiden und genügsam und sahen keine Notwendigkeit in übermäßigen Konsum. Um die Umsätze zu erhöhen sollte also genau das geändert werden. Von nun an sollte Marketing nicht mehr nur dazu dienen die Zweckmäßigkeit eines Produktes zu vermitteln, sondern die Konsumenten dazu zu manipulieren, dass sie diese Produkte unbedingt brauchen würden. Die Taktik dahinter war die Produkte mit einem gesellschaftlichen Status zu koppeln. Die Verlinkung zwischen Identität und materialistischem Besitz hat so gut funktioniert, dass sich die Konsummenge pro Person heute im Vergleich zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehr als verdoppelt hat. Ein Unternehmen investiert heute im Schnitt mehr Geld in das Marketing, als in die tatsächliche Produktion der Güter. Das Marketing hat die Menschen durch die Medien dazu beeinflusst sich materialistisch und somit kauffreudig zu verhalten, es ist hierbei höchst effektiv darin die Menschen glauben zu machen, dass sie etwas brauchen würden um eine Illusion zu erschaffen, welche den Konsum erhöht.

Ein Wort zum Thema Staatsgrenzen

Grenzen und Eigentumsrechte sind die Grundvoraussetzung einer Marktwirtschaft. Genauso hat ein jeder eine Grenze um das Grundstück seines Hauses in das nicht jeder herein kann wie es einem gefällt. Ein Staat ist Sachverwalter eines gemeinschaftlichen Vermögens. Natur, Infrastruktur, Sozialsystem sind alle eigentumsrechtliche Vermögenstitel der Bürgergemeinschaft des Staates und müssen vor unkontrollierter Beanspruchung von außen geschützt werden. Um also die Grenzen innerhalb Europas über das Schengen Abkommen öffnen zu können, ist es zwingend notwendig die Grenzen nach außerhalb Europas konsequent zu schließen, denn die wirtschaftliche Lage von mehreren Milliarden Menschen außerhalb Europas wird sich in den nächsten Jahrzehnten aufgrund von Populationsvermehrung zunehmend verschlechtern und die Zahl der Wirtschaftsflüchtlinge drastisch steigen. Das Ziel eines erheblichen Teils dieser Menschen wird die Wanderung nach Europa sein. Die 'Festung Europa' alleine darf aber nicht die einzige Antwort auf diese Situation sein. Ursachen wie Imperialismus und IWF/Weltbank müssen negiert werden um eine Stabilisierung der gefährdeten Regionen zu gewährleisten und die Nahrungsversorgung durch Bereitstellung technischer Mittel gesichert werden.

Der kontroverse Ukraine Konflikt

Betrachtet man die unterschiedliche Berichterstattung der NATO und russischen Presse im Bezug auf die Ukraine Krise, so erklären sich die sehr unterschiedlichen Meinungen zu diesem Thema. Besonders in Deutschland scheinen viele die Übernahme der Krim durch Russland als eine völkerrechtswidrige Annexion zu betrachten und Putin die Alleinschuld am Bürgerkrieg in der Ukraine zu geben.

Verfolgt man die russische Presse wie beispielsweise Russia Today, so soll die Übernahme der Krim durch Russland nach einem eindeutigen Unabhängigkeitsreferendum erfolgt sein und somit nach dem Selbstbestimmungsrecht der Völker legitim sein, da 98% der Bevölkerung Volksrussen sein sollen. Bei den Separatisten im Donbass handelt es sich laut Russland um Freiheitskämpfer, welche sich nach dem der pro-russische Präsident geputscht wurde nun gegen ukrainische Nationalisten aus Kiew zur Wehr setzen. Nicht zuletzt aufgrund der 2,5-7,5 Millionen ukrainischen Todesopfer im Holodomor ist die ukrainische Bevölkerung seinem Nachbar Russland und somit auch der russischen Bevölkerung im Donbass nicht positiv gestimmt, was sich immer wieder in anti-russischen Amtshandlungen der Parlamentarier wiederspiegelt. Die NATO Presse hingegen sieht in Putin einen Agressor, welcher nach einer Ausweitung Russlands strebt und somit eine Gefahr für die westlich von Russland gelegenen kleineren Staaten ist. 

In diesem Konflikt verschweigen beide Seiten gezielt Details, welche sie nicht gut aussehen lassen würden. Beispielsweise die hohen Gelder, welche durch einige der NATO Staaten (auch aus Deutschland über die Adenauer Stiftung) geflossen sind, um direkt in die Neuwahlen in Kiew einzugreifen. Victoria "fuck the EU" Nuland berichtete ganz frei heraus, dass die US Regierung seit 1991 ca. fünf Milliarden Dollar in einen NATO Beitritt der Ukraine investiert habe. Auch wird gerne vergessen, dass der Donbass im Mai 2014 ein Unabhängigkeitsreferendum durchgeführt hat, welches von der NATO nicht anerkannt wird. Gleichzeitig verschweigt Russland die Tatsache, dass russische Soldaten ohne Hoheitsabzeichen illegalerweise frei auf der Krim verteilt waren, während das Referendum dort lief. 

Richtige Messwerte zur Bewertung der Gesundheit einer Gesellschaft

"Deutschland geht es gut, und das ist ein Grund zur Freude" - Ist der altbekannte Satz von Angela Merkel. Wer den Youtube Kanal oder die Facebook Seite der CDU verfolgt wird schnell feststellen, dass diese Partei unentwegt versucht ihren Lesern zu vermitteln, dass es Deutschland dank ihrer Regierungspolitik gut gehen würde. Angela Merkel geht sogar so weit zu behaupten, dass es Deutschland nie besser ging. Das ganze wird untermauert mit Statistiken über den DAX, das Wirtschaftswachstum oder das Bruttoinlandsprodukt.

Doch was sagen diese Indikatoren wirklich aus? Geht es hierbei wirklich um die Lebensqualität des gesamten deutschen Volkes, oder geht es hierbei eher um den Profit von einigen Konzernen?

Während man die von der CDU herangezogenen Indikatoren natürlich nicht komplett ignorieren darf, zeigen sie dennoch nur eine Halbwahrheit und vermitteln dadurch ein falsches Bild. Die CDU lässt in ihrer 'Öffentlichkeitsarbeit' gezielt wichtige Indikatoren unter den Tisch fallen, welche tatsächlich wesentlich aussagekräftiger sind als die des Profites der Konzerne und Kartelle.

Ist die EU eine sinnvolle Union oder undemokratischer Zentralismus?

Die ansteigende Globalisierung mit Freihandelsabkommen, steigender Export- und Importabhängigkeit, Völkerwanderungen und Risikozunahme global übergreifender Krisen sorgt dafür, dass der Globalismus schrittweise mehr und mehr Souveränität von einer Nation und dessen Volk nimmt. Die Europäische Union ist ein großer Schritt in diese Zentralisierung und hat die Aufgabe die Souveränität der Nationen weiter zu reduzieren. Da die Subsidiarität einer der wichtigsten Aspekte einer funktionierenden Demokratie ist, sorgt die steigende Zentralisierung durch die EU in Europa für einen Abbau der Demokratie.

Wahrlich ist darum die Anzahl an EU Gegnern am ansteigen und hierfür gibt es gute Argumente, denn die jetzige EU Politik ist nicht nur undemokratisch, es ist auch leicht zu erkennen, dass ihr langfristiges Ziel die Vereinigten Staaten von Europa ist. Durch diese Zentralisierung wird den Völkern Europas immer mehr Souveränität genommen.