Die kommende Armutswanderung aus Afrika und die richtige Ursachenbekämpfung

Die kommenden Jahrzehnte werden für Europa die herausfordernsten die es vermutlich je gegeben hat, denn es gilt den brennenden Krisenherd Afrika zu löschen oder einer Katastrophe epochalen Ausmaßes entgegen zu blicken.

"Die Süd-Sahara in Afrika hat heute bereits immense Probleme. [...] Süd-Sahara ist kein Ort von dem 1 oder 2 Millionen Flüchtlinge entstehen, sondern von dort werden 5 oder 10 Millionen, vielleicht sogar mehr Flüchtlinge kommen und ihr Ziel sind nicht andere Länder in Afrika, sondern Europa. Wenn also Europa denkt, sie haben bereits heute eine Flüchtlingskrise, wartet darauf was in 20 bis 30 Jahren geschehen wird." - Brigadier General Stephen A. Cheney (9.Feb.2017 on The Chicago Council on Global Affairs).

Albrecht Glaser (AFD) hat in einem Vortrag am 26.03.17 in Homburg von 350 Millionen heute bereits auswanderungsbereiter Afrikaner berichtet und kalkuliert durch die dortige Bevölkerungsexplosion und die mangelnde Fähigkeit diese zu ernähren mit fast einer Milliarde im Jahr 2050.

Es muss sofort und umfassend ein Plan entwickelt werden, wie Afrika - und dort allen voran Nigeria - dauerhaft stabilisiert werden kann um die drohende Katastrophe abzuwenden. Dies muss geschehen in dem Nigeria zum stabilisierenden Faktor in Afrika aufgebaut wird und die regionale Produktionswirtschaft gestärkt wird. Afrika darf nicht mehr durch Billigprodukte von außerhalb daran gehindert werden selbstversorgend zu werden. Zudem muss die Agrarwirtschaft und Wasserversorgung in der Süd-Sahara Region durch zur Verfügungstellung von Maschinen und Technologien unbedingt selbstversorgend gemacht werden sowie der dortige Fleischkonsum - welcher maßgeblich an Nahrungsknappheit Schuld hat - gestoppt werden. Des weiteren muss der globale Waffenexport nach Afrika gestoppt werden und durch Fahrradlieferung ersetzt werden sowie der Bau von Fahrradstraßen ermöglicht, denn aktuell haben viele Afrikaner nicht einmal die Möglichkeit ein Fahrrad zu nutzen. Letztendlich muss auch noch die sehr destruktive "Entwicklungshilfe" von IWF und Weltbank umgehend gestoppt werden! Spenden können nicht die Lösung sein, denn was kann Afrika denn mit den gespendeten Euro Devisen machen? Letztlich nur Waren aus Europa importieren. Wenn Afrika aber Waren aus Europa importiert, dann stellt es weniger Waren selbst her - es entsteht eine Abhängigkeit anstelle einer Selbstversorgung. Selbst wenn die Spendeneuros dafür genutzt werden um in Europa Nahrung zu kaufen und sie nach Afrika zu verschiffen ist das Problem der Abhängigkeit statt Selbstversorgung ebenfalls nicht gelöst.


Grenzen und Eigentumsrechte sind die Grundvoraussetzung einer Marktwirtschaft. Genauso hat ein jeder eine Grenze um das Grundstück seines Hauses in das nicht jeder herein kann wie es einem gefällt. Ein Staat ist Sachverwalter eines gemeinschaftlichen Vermögens. Natur, Infrastruktur, Sozialsystem sind alle eigentumsrechtliche Vermögenstitel der Bürgergemeinschaft des Staates und müssen vor unkontrollierter Beanspruchung von außen geschützt werden. Um also die Grenzen innerhalb Europas über das Schengen Abkommen öffnen zu können, ist es zwingend notwendig die Grenzen nach außerhalb Europas konsequent zu schließen, denn die wirtschaftliche Lage von mehreren Milliarden Menschen außerhalb Europas wird sich in den nächsten Jahrzehnten aufgrund von Populationsvermehrung zunehmend verschlechtern und die Zahl der Armutswanderer drastisch steigen. Das Ziel eines erheblichen Teils dieser Menschen wird die Wanderung nach Europa sein. Die 'Festung Europa' alleine darf aber nicht die einzige Antwort auf diese Situation sein. Ursachen wie Imperialismus und IWF/Weltbank müssen negiert werden um eine Stabilisierung der gefährdeten Regionen zu gewährleisten und die Nahrungsversorgung durch Bereitstellung technischer Mittel gesichert werden.