Sind EU-Skeptiker wirklich "Europa-Feinde"?

Immer öfter werden die EU-Skeptiker in Berichten der Mainstream-Medien und von linken Parteien als "Feinde Europas" bezeichnet. Dabei ist 'EU' und 'Europa' doch gar nicht das gleiche - das eine ist eine in Brüssel zentralisierte Organisation und das andere ein Kontinent mit vielen Völkern. Rechte Parteien, welche zurück zur Subsidiarität (also nationalstaatliche Souveränität) möchten, werden als diejenigen bezeichnet, welche eine Gefahr für die europäische Gemeinschaft wären. Hat sich aber nicht vielmehr gezeigt, dass die Gefahr für die Europäische Union von den linken Zentralisten wie Martin Schulz ausgeht, welche die EU immer mehr in Richtung europäischen Superstaat drängen? Ist es nicht genau diese Wegnahme von nationalstaatlicher Souveränität, welche die Wähler immer mehr gegen die EU aufbringt?

Eindeutig wird hier erneut Ursache und Effekt durcheinander gebracht, denn der Aufstieg der rechten Parteien ist lediglich die Folge der EU-Skepsis und nicht die Ursache. Die wahre Gefahr für die EU sind momentan nicht die Rechten, welche die nationalstaatliche Souveränität behalten wollen, sondern die Linken welche einen Europäischen Superstaat erzwingen möchten und die ökonomische Idiotie, welche sich Euro nennt um jeden Preis am Leben erhalten wollen.

Die ansteigende Globalisierung mit Freihandelsabkommen, steigender Export- und Importabhängigkeit, Völkerwanderungen und Risikozunahme global übergreifender Krisen sorgt dafür, dass der Globalismus schrittweise mehr und mehr Souveränität von einer Nation und dessen Volk nimmt. Die Europäische Union ist ein großer Schritt in diese Zentralisierung und hat die Aufgabe die Souveränität der Nationen weiter zu reduzieren. Da die Subsidiarität einer der wichtigsten Aspekte einer funktionierenden Demokratie ist, sorgt die steigende Zentralisierung durch die EU in Europa für einen Abbau der Demokratie.

Wahrlich ist darum die Anzahl an EU Gegnern am ansteigen und hierfür gibt es gute Argumente, denn die jetzige EU Politik ist nicht nur undemokratisch, es ist auch leicht zu erkennen, dass ihr langfristiges Ziel die Vereinigten Staaten von Europa ist. Durch diese Zentralisierung wird den Völkern Europas immer mehr Souveränität genommen.


Die 2016 US Wahl hat erneut gezeigt, dass das Vielvölkertum innerhalb eines Staates zur unvermeidbaren Unterdrückung der Minderheit führt, denn die germanisch und slawisch abstammende Bevölkerung hat zum größten Teil Trump gewählt und die afrikanische und lateinamerikanische Bevölkerung Clinton. Je größer die Multikulturalität, desto größer die Unterdrückung einer geringen Minderheit durch eine geringe Mehrheit. Ein zentralistische Europäische Union muss nicht erst zu den Vereinigten Staaten von Europa werden um bereits diese Gefahr zu beherbergen.


Das Volk der Briten hat sich darum gegen den Verbleib in der Europäischen Union ausgesprochen. Die konstant mangelnde Souveränität, die steigende wirtschaftliche Instabilität innerhalb der Europäischen Union und das europaweite Problem der unkontrollierten Migration gehen mit der Europäischen Union einher. Siehe auch hierzu die knapp 2 Stündige Debatte zwischen Brexit Befürwortern und Gegnern vor der Volksabstimmung. Politisch bedeutet es einen großen Schritt weg vom Brüsseler Zentralismus und zurück in die Souveränität. Im restlichen Europa wurde der Brexit zum Anlass genommen das Thema Europäische Union neu zu diskutieren und von vielen EU Gegnern werden zunehmend Forderungen nach nationalen Referenden laut. Die linken Zentralisten wie Schulz haben die Idee der EU unterwandert und wollen den europäischen Superstaat erzwingen. Das hat den Nationalstaaten schrittweise immer mehr Souveränität genommen und die Völker gegen die EU gewendet. 

Es sollte aber nicht gegen die Europäische Union als solche gewettert werden, denn Europa braucht eine Union um seine Interessen in der Welt vertreten zu können, um nicht Spielball der anderen Großmächte einer multipolaren Welt zu sein und sofern einmal die richtigen regieren sollten, Gutes für die Welt und insbesondere dem bedrohten Afrika zu tun. Die Idee der EU als solche darf nicht als das Problem gesehen werden, sondern die linken Zentralisten, welche versuchen (oder bereits dabei sind) die EU mit ihren Ideen vom europäischen Superstaat zu unterwandern. Die Europäische Union benötigt dringend eine Neustrukturierung, um die aktuell zurecht existierende EU feindliche Mentalität wieder durch subsidiare Reformen ins Positive zu ändern. Für diese Mentalitätsänderung ist es wichtig, dass die Europäische Union demokratischer wird, die Souveränität der Nationen wieder gewährleistet und das aktuell verfolgte Ziel der Vereinigten Staaten von Europa aufgehoben wird. Die Europäische Union funktioniert aufgrund der Unterschiedlichkeit der Völker nur als Union und darf aufgrund der unbedingten Durchsetzung des Subsidiaritätsprinzips zum Erhalt der Demokratie keine höhere Entscheidungskompetenz haben als die einzelnen Nationen. Das Aufzwingen von Regeln und einer gemeinsamen Währung wie den Euro führt letztlich nur zu einer Stärkung der EU Gegner.

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Kommentare

  1. Ich möchte diese Sichtweise auf facebook teilen, ist das möglich?

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